Aufstellungensarbeit.

Dialogisch-systemische Aufstellungsarbeit

Diese Form der Aufstellungsarbeit ermöglicht mit den Selbstprozessen in Kontakt zu kommen und bezieht in experimenteller Weise die ganzheitliche Dimension des menschlichen Daseins als wesentliches Element ein. Eine Aufstellung ermöglicht Einblicke in jene inneren oder äußeren Systeme die, meist unbewusst, wirksam sind.

 

Als kraftvolles Werkzeug kommt Aufstellungsarbeit ursprünglich aus der familientherapeutischen Arbeit von Virginia Satir und Jacob Moreno.  Es gibt unterschiedliche Richtungen und Anwendungen - das "Familienstellen" ist nur ein Teil davon, wenn auch der populärste. Für ein konkretes Anliegen gilt für mich der Leitsatz dass die Form dem Prozess folgt, und nicht umgekehrt.

In meiner Praxis arbeite ich immer wieder mit Familienaufstellungen, Aufstellung von inneren Anteilen, Strukturen, Organisationen, Aufstellung von Konflikten, Wünschen, Zielen und Symptomen und ganz oft kommt es zu einer Arbeit mit dem inneren Kind.

In der Einzeltherapie verwende ich verschiedenen Hilfmittel, sogenannte Bodenanker. In der Gruppe übernehmen TeilnehmerInnen stellvertretend als RepräsentatInnen einen entsprechenden Platz.

 

Ich finde es wichtig, dass die Aufstellungsarbeit mit einer entsprechenden Fragestellung aus einem psychotherapeutischen Prozess heraus entsteht, und dann wieder in diesen einfließt. So kann bestmöglich gewährleistet werden, dass die emotionalenen Erfahrungen und die gewonnen Erkenntnisse gut integriert werden können.