Integrative Gestalttherapie.

Gestalttherapie ist ein weltweit praktiziertes Heilverfahren und für ein breites Spektrum an Störungen geeignet. Sie wurde als Weiterentwicklung der Psychoanalyse von F. Perls entwickelt. Hier mein Versuch wesentliche Elemente der gestalttherapeutischen Arbeit verständlich zu machen.

Gespräch. Begegnung. Kontakt.

Die meiste Zeit werden wir miteinander sprechen.
Die therapeutische Beziehung in der Praxis ist die Basis für eine heilsame Begegnung mit Erfahrungen, Verhaltensweisen und Überzeugungen, die aus der Vergangenheit in die gegenwärtigen Beziehungen pathologisch hineinwirken. Wir begeben uns in einen Forschungsprozess, - die intensive Selbsterfahrung. Stattfindende Übertragungs- und Gegenübertragungsprozesse werden einbezogen – sie sind diagnostisch wertvolles Material und oft Wegweiser zu den verschütteten Kraftquellen.

Ressourcenorientiert. Lösungsorientiert. Wachstumsbezogen.

Bei allem, was wir miteinander tun, geht es darum, dass der Organismus wieder zur Selbstregulation findet. Als Gestalttherapeutin begleite ich Sie dabei, experimentell zu erforschen, was sie brauchen und wollen. Gestalttherapie ist ein ganzheitlicher Ansatz.

Blockierungen und fixierende Muster lösen sich leichter wenn wir uns sicher, geborgen und frei zum Experimentieren mit neuen Verhaltenweisen fühlen. Die gebundenen Kräfte stehen dann wieder zur Verfügung und es erschließen sich oft von selbst die Zugänge zu den passenden Lösungen und Ressourcen und ein neues Gefühl von Lebendigkeit stellt sich ein.

Körperorientiert.

Erfahrungsgemäß verkörpern sich uralte Verletzungen, Traumata, familiäre Vestrickungen und innere Konflikte in irgendeiner Weise - Symptome entstehen.  Sie können als innere Weisheit verstanden werden.
In der Psychotherapie körperorientiert vorzugehen bedeutet,
sich unmittelbar an dem zu orientieren, was im Kontext mit bestimmten Themen körperlich spürbar und wahrnehmbar ist. Wir gehen dem nach und schauen, wo es uns hinführt.

Brainspotting, Entspannungsverfahren und Atemtechniken sowie Elemente aus der Integrativen Tanz- und Bewegungstherapie, der systemischen Familientherapie, der Aufstellungsarbeit und kreativer Ausdruck begleiten und unterstützen dabei, bis sich die in Symptomen gebundenen Kräfte lösen.

Kreativ - „Alles kann man nicht sagen..."

Mit kreativen Medien können auch unaussprechliche Empfindungen zum Ausdruck gebracht werden, um mehr Klarheit über sie zu gewinnen. Im schöpferischen, spielerischen Umgang mit Material fällt es manchmal leichter, gewohnte Denkmuster zu lösen und neue Einsichten entstehen von selbst.

Kreative Materialien sind eine Möglichkeit - nicht mehr und nicht weniger.